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Seine Filme erzählen Märchen, die den Betrachter in eine beinahe unglaubliche und perfekt inszenierte Farben- und Formenwelt mit wundersamsten Figuren, Fabelwesen und verschlungenen Schicksalen eintauchen lassen, aus der sich der Betrachter gar nicht mehr verabschieden möchte. Dabei sind die Geschichten, die erzählt werden, keinesfalls die von glücklichen Kindern oder Menschen, sondern eher Fabeln mit ungewissem, wenn nicht tragischem Ende. Er greift auf alte japanische Legenden zurück, schöpft aber auch völlig neue, eigene Geschichten. Bezeichnend ist die Rolle der Geister oder sogar Götter, die nicht wie im Okzident entweder "gut" oder "böse" sind, sondern dies je nach Situation unterschiedlich sind, davon abhängig wie die Menschen selbst mit ihnen umgehen.
Aufgrund dieses historischen und oft gleichnishaften Inhaltes sind diese Filme (oder auch Taschenbücher) kaum mit den jetzt auch hier verbreiteten üblichen Mangas gleichzusetzen. Wenn es eine Parallele gibt, dann eher die zur japanischen Anime-Version des Klassikers METROPOLIS von Fritz Lang durch den Regisseur Rintaro: ROBOTIC ANGEL aus dem Jahr 2000. Rintaro bezieht sich wiederum auf die vorangegangene Comic-Darstellung von Fritz Langs Films durch den Zeichner Osamu Tezuka, entstanden bereits Ende der 1940er Jahre (vgl. Rezension in DIE WELT vom 30.10.02).
Eine Rezension von Miyazakis PRINZESSIN MONONOKE befand sich etwa in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 21.4.01 sowie von DAS WANDELNDE SCHLOSS in FAZ und Süddeutscher Zeitung jeweils vom 25.8.05. Ausführliche Informationen zum gesamten filmischen Werk von Miyazaki finden sich u.a. auf folgenden zwei Websites:
Nausicaa.net (private Website zu Miyazaki) oder Zusammenfassung auf WIKIPEDIA.