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Christian Gülich

Veröffentlichungen zu Fachinformation und Dokumentation

Eigene Texte:

Informationstechnologische Zukunftsvisionen. Anmerkungen zu Michio Kaku und Nicholas Negroponte, in: nfd. Information - Wissenschaft und Praxis, 52. Jahrgang, März 2001, S. 115-120 (Rezension von: Michio Kaku - Zukunftsvisionen. Wie Wissenschaft und Technik des 21. Jahrhunderts unser Leben revolutionieren, München, Knaur 2000; Nicholas Negroponte - Total Digital. Die Welt zwischen 0 und 1 oder Die Zukunft der Kommunikation, München, Bertelsmann 1995 (2., erweiterte Auflage 1997)).

Abstract: „In einer fernen Zukunft könnten Computerdisplays pro Liter verkauft und vermalt werden; denkbar wären auch die essbare CD-ROM oder Parallelrechner, die wie Sonnenmilch aufgetragen werden. Zur Abwechselung leben wir dann vielleicht in unseren Computern." So beschrieb Nicholas Negroponte bereits 1995 in seinem Buch „Total Digital" seine Zukunftsvision vom allgegenwärtigen Computer, vom „digitalen Leben". Pure Fiktion oder zwar ferne, aber doch realisierbare Vision? Mittlerweile sind einige Jahre vergangen, und weitere Autoren haben sich dieses Themas angenommen - sicherlich auch inspiriert durch das Millenium-Datum, welches zu Prognosen möglicher wissenschaftlich-technischer Entwicklungen und ihrer sozialen Implikationen im neuen Jahrhundert geradezu eingeladen hat. Einen äußerst interessanten und sehr ernst zu nehmenden Versuch stellt dabei das neue Buch des New Yorker Physikers Michio Kaku, „Zukunftsvisionen. Wie Wissenschaft und Technik des 21. Jahrhunderts unser Leben revolutionieren", dar. Er behandelt drei große Bereiche: die „Computerrevolution" (neue Informations- und Kommunikationstechnologien), die „biomolekulare Revolution" (Genforschung und ihre medizinischen Anwendungsmöglichkeiten) und die „Quantenrevolution" (Perspektiven der Weltraumforschung). Im Folgenden konzentrieren wir uns auf die Rezension der zentralen Passagen des ersten Teils, der „Computerrevolution", und wollen diejenigen Querverbindungen aufzeigen, in denen Kakus Thesen als Ergänzung bzw. Präzisierung von Negroponte verstanden werden können.

 

Informationsvermittlung beim Hamburger Bund der Versicherten, in: SchnittStelle. Mitteilungsblatt des AKRIBIE, Heft Mai 1999, S. 2-7.

Abstract: In dem Beitrag werden Bereiche und Arbeitstechniken der Informationsvermittlung beim Hamburger Bund der Versicherten vorgestellt: exemplarische Anfragen, Dokumentationsmethoden für Schriftgut sowie Nutzung externer Informationsquellen unter besonderer Berücksichtigung des Internet. Entscheidend ist dabei die Frage der Informationsbewertung durch den Mediendokumentar.

 

Öffentliche Netze. Rückblick auf zwei Informationsveranstaltungen, in: SchnittStelle. Mitteilungsblatt des AKRIBIE, Heft September 1995, S. 10-11.

Abstract: Rückblickend wird von zwei Veranstaltungen berichtet (auf der Messe Infobase in Frankfurt/Main sowie bei der Archivschule Marburg), die vom Verfasser des Beitrages moderiert wurden. Beide hatten zum Thema, einen aktuellen Überblick über die Möglichkeiten der Recherche von Fachinformation im Internet und anderen kommerziellen Online-Diensten zu geben.

 

EDV-Objektdokumentation im Verbund - Westfälische Museen auf neuen Wegen ?, in: SchnittStelle, Mitteilungsblatt des AKRIBIE, Heft Januar 1995, S. 7-11.

Abstract: Die Museen in Westfalen-Lippe haben 1994 mit dem Vorhaben begonnen, die wissenschaftliche Dokumentation ihrer Objekte und Exponate auf ein einheitliches elektronisches Datenbanksystem umzustellen. Anhand der regionalhistorischen Sammlung des Kreismuseums Wewelsburg bei Paderborn werden die besonderen Anforderungen, die sich für Dokumentation und Datenbank im Museumswesen ergeben, dargestellt. Der Datenverbund im Rahmen des angestrebten Zentralarchivs beim Westfälischen Museumsamt wird als Besonderheit positiv hervorgehoben, aber auch auf die hierfür notwendigen inhaltlichen und technischen Weiterentwicklungen hingewiesen.

 

Wissenschaftlicher Dokumentar: Ausbildungsmöglichkeiten am neu gegründeten Potsdamer Institut für Information und Dokumentation, in: SchnittStelle, Mitteilungsblatt des AKRIBIE, Heft Januar 1994, S. 2-3).

Abstract: Vorgestellt werden zwei Lehrgänge zum Wissenschaftlichen Dokumentar, die seit 1992 vom neu gegründeten Lehrinstitut für Information und Dokumentation der Fachhochschule Potsdam angeboten werden (berufsbegleitend und als Vollzeit-Ausbildung). Die thematischen Schwerpunkte der theoretischen Lehrblöcke und Beispiele für Praktika in ABD-Einrichtungen werden aufgezeigt. Da in Potsdam sehr unterschiedliche Archive (Bundes-, Landes-, Stadt- u.a. Archive) bestehen, wird verdeutlicht, warum Potsdam als Standort des neuen IID gewählt wurde.

 

Konzeption einer Datenbank der Archive, Bibliotheken und IuD-Einrichtungen in Brandenburg. Abschlussarbeit am Institut für Information und Dokumentation Potsdam, März 1993 (36 Seiten).

Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird eine integrierte Datenbank für Archive, Bibliotheken und IuD-Einrichtungen in Brandenburg entwickelt. Einleitend werden methodische Probleme bei der Erhebung dieser drei Typen von ABDI-Einrichtungen diskutiert. Es folgt die vergleichende Gegenüberstellung der ausgewerteten Verzeichnisse (bei insgesamt ca. 700 erhobenen Einrichtungen), um anhand von Beispielen ihre gemeinsamen, qualitativen Strukturmerkmale herauszuarbeiten. Hieraus resultieren die 29 einzeln definierten Datenfelder, deren Gesamtheit als Datensatz (DE) eine Einrichtung in der Datenbank abbildet. Abschließend werden einige grundsätzliche Trends des doppelten, institutionellen und ökonomischen Transformationsprozesses, dem die brandenburgischen ABDI-Einrichtungen seit 1990 unterliegen, zusammengefasst.

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